CBD bei Neurodermitis – Ist CBD wirklich eine Wunderwaffe gegen die Hauterkrankung?
Die Haut ist trocken und von Juckreiz geplagt. Ein typisches Bild der Hauterkrankung Neurodermitis, die für Betroffene oft eine starke Belastung darstellt. Die Anzahl der Neurodermitis-Erkrankungen hat in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen.

Inzwischen zeigen Untersuchungen, dass CBD die Symptome lindern könnte. Für Betroffene kann dies ein natürliches Mittel gegen die Beschwerden sein. Jedoch gilt – wie bei jedem natürlichen Mittel – auch hier, dass zunächst zur Abklärung anderer Erkrankungen ein Arzt aufgesucht werden sollte. Bei bekannter Diagnose kann CBD aber durchaus hilfreich sein.

Was ist eigentlich Neurodermitis?

Neurodermitis (atopische Dermatitis) gehört zu den entzündlichen, nicht-infektiösen Hauterkrankungen und tritt schubweise auf. Eine sehr trockene Haut und damit einhergehender Juckreiz sind für die Erkrankung charakteristisch.

Auslöser für die Hauterkrankung ist eine überschießende Immunantwort. Die Symptome der Neurodermitis führen mitunter nicht nur zu körperlichen, sondern auch zu psychischen Beeinträchtigungen. Zwar ist Neurodermitis nicht ansteckend, oft scheuen Mitmenschen aber den Kontakt mit Betroffenen. Nicht selten treten die typischen Hautveränderungen im Gesicht, an den Händen und an der Kopfhaut auf. Doch auch alle anderen Bereiche des Körpers können betroffen sein.

CBD bei Neurodermitis – Ursachen für die Hauterkrankung sind bislang ungeklärt

Die genauen Ursachen von Neurodermitis sind bislang noch nicht geklärt. Eine genetische Veranlagung ist aber sehr wahrscheinlich. Sobald ein Elternteil selbst erkrankt ist, liegt das Risiko einer Erkrankung beim Kind bei etwa 40 Prozent. Bestehen in der Familie andere atopische Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma bronchiale, ist das Risiko ebenfalls erhöht.

Die konkreten Ursachen der Erkrankungen sind aber sehr unterschiedlich. Auf eigentlich harmlose Reize reagiert das Immunsystem überschießend und es kommt zu einer entzündlichen Reaktion der Haut.

Allergische Reaktionen sind häufige Auslöser einer Neurodermitis. Aber auch psychische Belastungen wie Stress, Textilien, starke Temperaturschwankungen oder hormonelle Veränderungen (z. B. während einer Schwangerschaft) können ebenfalls eine Neurodermitis begünstigen.

Typische Symptome einer Neurodermitis

Das Ausmaß der Symptome bei Neurodermitis kann sehr unterschiedlich sein und ist meist auch vom Alter des Patienten abhängig. Zeigt sich die Erkrankung bereits im Säuglingsalter, sind meist Gesicht und Kopfhaut sowie Arme und Beine betroffen. Auch so genannte Beuge-Ekzeme in Form von geröteten Hautarealen an Ellbeugen, Kniekehlen und Handgelenken sind nicht untypisch. In einigen Fällen kann sich auch ein nässendes Ekzem am Mund bilden.

Eine im Säuglingsalter erstmals aufgetretene Neurodermitis bildet sich meist vollständig im Laufe der Pubertät zurück.

Bleibt die Erkrankung bestehen, dann äußert sich dies im Erwachsenenalter in Form von kleinen juckenden Knötchen auf der Haut, starkem Juckreiz oder lederähnlichen Verdickungen der Haut im Gesicht. Auch Begleitsymptome können auftreten, zu den typischen Symptomen bei Erwachsenen gehören:

  • periorale Blässe (Blässe um den Mund)
  • Dennie-Morgan-Falte (doppelte untere Lidfalte)
  • Herthoge-Zeichen (Ausdünnung der Augenbrauen an der Seite)
  • Weißer Dermographismus (helle Zeichnungen der Haut aufgrund von chemischen oder mechanischen Reizen)
  • Erkrankungen der Augen (z. B. wiederkehrende Bindehautentzündung)

Wie kann CBD bei Neurodermitis helfen?

In zahlreichen Studien wurde Neurodermitis immer wieder zum Thema gemacht. Dabei zeigte sich, dass Cannabinoide, zu denen neben THC auch CBD gehört, den typischen Juckreiz lindern können. Im Zusammenhang mit Untersuchungen zur Wirkung bei Schuppenflechte zeigten sich sogar antientzündliche Eigenschaften.

Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Anwendung von CBD-Öl die Symptome von Neurodermitis lindern kann. Zudem profitiert auch das Immunsystem von der Einnahme, die Abwehrzellen werden gestärkt.

CBD-Öl kann auch auf die Haut aufgetragen werden, wo es beruhigend und antibakteriell wirkt. So lässt sich auch das Risiko für Pilzinfektionen, die es bei aufgekratzter Haut deutlich häufiger gibt, verringern.

CBD-Öl und Cremes mit CBD können bei Neurodermitis also durchaus eine sinnvolle und hilfreiche Unterstützung sein.

Unterschiedliche Formen der Neurodermitis

Etwa 80 Prozent aller Neurodermitis-Patienten leiden an der extrinsischen Form der Erkrankung. Dabei reagiert das Immunsystem sehr sensibel auf Allergene wie beispielsweise Nahrungsmittel, Hausstaubmilben oder auch Pollen. Betroffene weisen dann im Blut eine erhöhte Anzahl an Antikörpern des Typs Immunglobulin E (IgE) auf. Durch diese werden die Mastzellen im Immunsystem angeregt, die wiederum entzündungsfördernde Substanzen ausschütten und so Ekzeme verursachen.

Dabei sollte allerdings klargestellt werden, dass es sich bei Neurodermitis keinesfalls um eine Nahrungsmittel-Allergie handelt. Vielmehr kann eine solche aber gleichzeitig auftreten.

Die intrinsische Form hingegen tritt eher selten auf. Bei dieser ist der IgE-Wert m Blut nicht erhöht, allergische Reaktionen spielen hier kaum eine Rolle. Bei den Patienten zeigt sich auch keine erhöhte Anfälligkeit für allergische Krankheiten.

CBD bei Hauterkrankung Neurodermitis

CBD bei Neurodermitis – Das Endocannabinoidsystem spielt eine Rolle

Der Mensch verfügt über ein Endocannabinoidsystem, das eigenständig Cannabinoide produziert. Bei diesen handelt es sich um Neurotransmitter beziehungsweise Botenstoffe.

Das Endocannabinoidsystem hat dabei eine wichtige Aufgabe: es überwacht und reguliert die Gesundheit. Das Gehirn sendet bei Bedarf Neurotransmitter, die an Rezeptoren andocken. In den Körperzellen finden sich dabei auch die Rezeptoren CB1 und CB2, CB2-Rezeptoren konzentrieren sich vor allem in den Hautzellen. Mögliche Gesundheitsstörungen werden bei intaktem Endocannabinoidsystem von vornherein verhindert.

Wenn nun dieses Regulierungssystem des Körpers aus dem Gleichgewicht gerät, leidet die Gesundheit und körperliche Schwächen können schnell zu Tage trete. Das Cannabinoid CBD kann das Endocannabinoidsystem nun – von außen zugeführt – unterstützen und auch ergänzen. So kann sich das Endocannabinoidsystem erholen und unter Umständen wieder voll funktionsfähig werden. Das wiederum kann bei der Behandlung von Neurodermitis hilfreich sein, denn Studien zufolge kann auch das körpereigene Endocannabinoidsystem die charakteristischen Symptome von Neurodermitis lindern.

Fazit – CBD kann Symptome von Neurodermitis verringern

Grundsätzlich kann CBD die Erkrankung nicht beseitigen, denn Neurodermitis ist nicht heilbar. Durch die Anwendung von CBD-Öl besteht aber zumindest eine Hoffnung auf Verringerung der Symptome. Mit CBD kann das Endocannabinoidsystem gestärkt werden, wodurch eine Verbesserung der Hautgesundheit eintritt. Äußerlich angewendet kann eine CBD-Creme zudem die Haut mit wichtigen Nährstoffen versorgen und den Juckreiz stillen. Richtig dosiert treten dabei auch keine Nebenwirkungen auf.

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