Fremde Kulturen, aromatisches, köstliches Essen, Sonne, Strand, Meer, ferne Länder. Reisen ist wohl mit das Schönste, was uns in unserem Leben beschert wird. Selbst, wenn es nur ein paar Wochen im Jahr sind. Es ist immer etwas Besonderes in ein fremdes Land zu reisen. Sei es als abenteuerlustiger Backpacker oder die Ruhe suchender Pauschalurlauber. In jedem Land gibt es jedoch Regeln, und die können von denen abweichen, welche wir sie aus Deutschland kennen. Vor allem, wenn es um die Einfuhr von Medikamenten, Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel etc. geht. Bei CBD ist der Fall nicht immer ganz klar, denn auch wenn Cannabis in einigen Ländern zu medizinischen Zwecken erlaubt ist, heißt das noch lange nicht, dass für CBD dieselben Regeln gelten, wie in Deutschland. Wir wollen der Sache mal ein wenig auf den Grund gehen und haben recherchiert, wie die aktuelle Rechtslage in Bezug auf das Einführen von CBD in fremden Ländern aussieht.

Allgemeines zum Thema – Das solltest Du beachten

Aufgrund der vielen Vorteile, welche der Konsum von CBD mit sich bringt, erfreut sich das Cannabinoid bei immer mehr Menschen an Beliebtheit. Ob für den prophylaktischen Gebrauch, um dem Körper und Geist etwas Gutes zu tun, oder dem medizinischen Gebrauch bei akuten Beschwerden. CBD ist aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Und genau aus diesem Grund ist der Gedanke daran, CBD mit auf Reisen zu nehmen gar nicht so weit hergeholt und ein durchaus wichtiges Thema. Wichtig ist dabei darauf zu achten, ob das Mittel in dem zu bereisenden Land als Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel deklariert wird. Denn klar ist, für beide dieser Kategorien bestehen unterschiedliche Bestimmungen. So unterliegen die Bestimmungen für Arzneimittel wesentlich strengeren Kriterien als die der Nahrungsergänzungsmittel.

In Deutschland wird ein CBD Produkt am jeweiligen Wirkversprechen und dem THC-Gehalt, welcher einen Wert von 0,2 % nicht überschreiten darf, bemessen. Liegt der THC-Gehalt also nicht über 0,2 %, so ist das Mittel in Deutschland legal und frei käuflich zu erwerben. Darüber hinaus dürfen in Bezug auf die Beschreibung der Substanzen keine medizinischen Versprechen gemacht werden, wenn das Produkt als Nahrungsergänzungsmittel durchgehen soll. Diese Vorschriften sieht zumindest die Verordnung in Deutschland vor, welche weitgehend an der Europäischen Union orientiert ist.

Eine einheitliche europäische Regelung für den Verkauf und Erwerb von CBD Produkten gibt es bis jetzt jedoch noch nicht. Das heißt die Regelungen können von Land zu Land variieren. In Österreich zum Beispiel liegt die THC-Grenze bei 0,3 % statt 0,2 %. Vor der Reise ist es also in jedem Fall notwendig, sich länderspezifisch schlauzumachen, welche Richtlinien vor Ort gelten. Innerhalb der EU jedoch kann man in der Regel davon ausgehen, dass das Mit- und Einführen von CBD Produkten kein Problem ist, solange der THC-Gehalt von 0,2 % nicht überschritten wird.

THC freie CBD-Liquid für Unterwegs:

Regelungen in Ländern außerhalb der EU

In den Staaten kann man im Allgemeinen davon ausgehen, dass das Einführen von CBD kein Problem darstellt. Das hängt jedoch davon ab, wo die Reise hingehen soll. Denn auch wenn die USA als Vorreiter in Sachen Cannabis Legalisierung gelten, gibt es auch hier Regeln und sogar vereinzelte Staaten in denen der Konsum von Cannabis noch illegal ist. Colorado war 2014 der erste Staat, welcher Cannabis zum freizeitlichen Gebrauch legalisiert hatte. Es folgten:

  • Alaska                       Real American Flag
  • California
  • Maine
  • Massachusetts
  • Michigan
  • Nevada
  • Oregon
  • Vermont
  • Washington
  • District of Columbia
  • Northern Mariana Islands
  • Guam

Das gilt jedoch nur für Produkte, welche sich innerhalb des Schengen-Raumes befinden. Außerdem müssen die CBD Produkte den vor Ort geltenden Vorgaben für Nahrungsergänzungsmittel entsprechen. Befindet sich das angestrebte Land nicht im Schengener Raum, so sollte für die Produkte eine Beschreibung mit der genauen Auflistung der Inhaltsstoffe mitgeführt werden.

Des Weiteren kannst du als Konsument davon ausgehen, dass in Ländern, in welchen der Anbau, Konsum und der Verkauf von THC-haltigen Cannabisprodukten erlaubt ist, auch das Einführen von CBD Produkten kein Problem ist. Im Umkehrschluss heißt das jedoch, dass es eventuell Probleme geben könnte, wenn der Verkauf und Konsum von THC-haltigen Produkten in einem Land verboten oder eingeschränkt ist.

Wie viel darf mitgeführt werden?

Natürlich gibt es auch auf diese Frage keine pauschale Antwort, da die Menge welche an CBD Produkten mitgeführt wird, auch in diesem Fall von Land zu Land unterschiedlich ist. So hängen die Regeln von der jeweiligen Regierung eines Landes ab, wobei sich die Vorschriften für die Einfuhr von Lebensmitteln, Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln stark voneinander unterscheiden. Um die genauen Vorschriften und Regelungen in Erfahrung zu bringen empfiehlt es sich die Botschaft des jeweiligen Landes zu kontaktieren. Grundsätzlich kann jedoch davon ausgegangen werden, dass Medikamente, Kosmetika oder auch Salben in der Menge eingeführt werden dürfen, welche für die Dauer der Reise notwendig ist.

Die Produkte dürfen auch im Handgepäck mitgeführt werden. Jedoch ist hierbei zu beachten, dass die Höchstmenge an mitgeführten Flüssigkeiten nicht überschritten wird. Darüber hinaus müssen die Produkte in einem durchsichtigen, verschließbaren Plastikbeutel verstaut werden. Das maximale Fassungsvermögen der Flüssigkeiten sollte eine Menge von 100 ml nicht überschreiten, ansonsten werden die Produkte bei der Sicherheitskontrolle konfisziert. Wer jedoch auf Nummer sichergehen möchte, nimmt einfach CBD-Kapseln in Pulverform mit.

Regelungen für Kanada, Uruguay die USA

Wenn die Reise in ferne Länder wie beispielsweise Kanada, Uruguay oder die USA gehen soll, gibt es noch ein paar Regelungen, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Kanada beispielsweise war der erste Industriestaat der Welt, welcher Cannabis (auch THC-haltig) vollständig legalisiert hat. Hier ist es also kein Problem CBD Produkte ein- und mitzuführen. In Kanada gilt für Inlandsflüge sogar die Regelung einer Höchstmenge von 30g, welche mitgeführt werden darf.

In Uruguay hingegen ist es Konsumenten erlaubt, bis zu 6 Pflanzen anzubauen. Auch hier ist das Mit- und Einführen von CBD-Produkten also kein Problem.

In den USA gelten wieder andere Regeln. In welchen Bundesstaaten Cannabis zum freizeitlichen Gebrauch legalisiert wurde, haben wir weiter oben bereits erwähnt. Da es aber immer noch einige Staaten gibt, in denen Cannabis illegal ist, muss hier vor allem bei Inlandsflügen darauf geachtet werden, welchen Regeln die verschiedenen Bundesstaaten unterliegen. Auch hier empfiehlt es sich, wieder die Botschaft zu kontaktieren, um unangenehme Begegnungen mit den Zollbeamten zu vermeiden.

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