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Die altersbedingte Osteoporose, die hauptsächlich Frauen betrifft, steht für eine Verringerung der Knochenmasse und der daraus resultierenden Situation, dass die Knochen an Stabilität verlieren. Die Ursache liegt darin, dass der Körper die Knochenzellen abbaut und zu wenig neue produziert. Daher auch der Name Knochenschwund. Es kommt schneller zu Frakturen und Deformationen der Knochen bzw. der Skelettstruktur. New Yorker Wissenschaftler der Kenneth S. Warren Laboratories konnten in Studien belegen, dass sich die orale CBD-Einnahme als eine ideale anti-arthritische (*) Substanz in Bezug auf Entzündungen und Schmerzen bei Gelenkerkrankungen erweist. Französischen Forschern gelang der Nachweis, dass mehr Endocannabinoide im Knochengewebe als im Gehirn enthalten sind. Darin wird ihr großer Einfluss auf die knöchernen Stoffwechselprozesse liegen. Eine Studie mit Mäusen im Jahr 2015 konnte belegen, dass deren knöcherne Belastung in Folge einer CBD-Behandlung deutlich zunahm. Es stellte sich zudem heraus, dass die Knochenheilung nicht nur begünstigt, sondern auch beschleunigt wurde.

Beeinflussung der Knochengesundheit / Vorbeugen und Behandeln von Knochenbrüchen und Osteoporose mit CBD

Weil die Knochen (das Knochengewebe) auch Cannabinoid-Rezeptoren enthalten, kann CBD in der Behandlung einer Osteoporose hilfreich sein. Überwiegend befindet sich der CB2-Rezeptor in den resorbierenden und den bildenden Zellen. Bezogen auf die Stoffwechselprozesse der Knochen erfüllt der CB2-Rezeptor regulatorische Funktionen. Weil CBD ein CB2-Antagonist ist, kann dieser die Funktion des Rezeptors beeinflussen, indem er die Knochenresorbtion reduziert und die Knochenbildung anregt. Dem Krankheitsverlauf kann somit entgegengewirkt werden. Knochenmasse und Knochendichte werden stabil gehalten. Ein Ergebnis, dass beim Vorbeugen mit CBD positiv zu bewerten ist.

Werden in den Knochen die Cannabinoid-Rezeptoren (die Andockstellen) kontinuierlich mit CBD stimuliert und aktiviert, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für eine lange Gesundheit der Knochen, weil die Begleiterscheinungen des Alterns verlangsamt werden können. Diese Andockstellen wurden vorwiegend in den knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) und knochenresorbierenden Zellen (Osteoklasten) lokalisiert. So kommt es zu einem geschlossenen Kreislauf, dem Knochenstoffwechsel.

Ideal ist das Erreichen und Beibehalten eines Gleichgewichts von Osteoblasten und Osteoklasten. Dann kann konstant neues Knochengewebe resorbiert und neu gebildet werden. Einer nachhaltigen Schwächung der Knochen kann auf diese Weise entgegengewirkt werden.

Knochenstark mit Cannabis

Die CB2-Rezeptoren interagieren in Vollspektrum-Produkten mit dem Cannabidiol und anderen Cannabinoiden, wodurch es durch das Ausgleichen von natürlichen Schwächen zu einem verbesserten Gleichgewicht kommen kann.
Anders ausgedrückt: Die Osteoblasten sollen angeregt und die Profileration der Osteoklasten gehemmt werden. Dem Abbau von Knochensubstanz kann so eventuell weiter entgegengewirkt werden. Außerdem kann es zu einer Stimulation der endokortikalen Knochen kommen und Knochenverluste nur noch in gehemmter Form auftreten.

Zum Hemmen der Noradrenalinproduktion können lt. einer Studie aus dem Jahr 2010 die CB1-Rezeptoren aktiviert werden. Noradrenalin ist eine chemische Verbindung, die sich in vielen Fällen negativ auf die Knochenbildung auswirken kann und vom Körper selber produziert wird. Unter Spezialisten besteht nach wie vor der Verdacht, dass Noradrenalin die Knochenbildung verzögert. Dadurch würde es wieder zu einem Ungleichgewicht zwischen der Bildung und der Resorption kommen.

Für eine möglichst erfolgreiche Aktivierung und Stimulierung der Rezeptoren ist es natürlich sinnvoll, nicht auf die ersten Symptome zu warten. Bereits vorher können die Stoffwechselprozesse in den Knochen verbessert werden. Zudem kann es möglich sein, den gesunden Zustand bezüglich Stabilität und Flexibilität zu erhalten, weil die Knochendichte in ein durchaus stabiles Gleichgewicht gebracht werden kann. Auch in puncto Vorbeugen mit CBD ist damit ein wichtiges Ziel erreicht.

Die richtige Dosierung und Verabreichung von CBD

Auch auf das Skelettsystem bezogen ist der Mensch ein Individuum. Deshalb sollte die Dosierung individuell bestimmt werden. Als Richtwert bietet sich eine Dosierung von 25 mg CBD pro Tag an, damit sich eine angemessene Wirkung einstellen kann. Zu beachten ist aber, dass mehrere Faktoren auf die Dosierung Einfluss nehmen. Dazu gehören:

  • die individuellen physischen Eigenschaften inklusive Gewicht und Konstitution
  •  die aktuelle psychische Verfassung
  •  die Qualität des CBD`s
  •  die Bioverfügbarkeit
  •  die Art der Verabreichung

Wer von kräftiger Statur ist, benötigt eine höhere Dosierung als eine zierliche Person.
Wird ein Vollspektrum-CBD-Öl mit Entourage-Effekt verwendet, ist die Wirkung um ein Vielfaches besser als bei einem isoliertem CBD.
Aufgrund der Unbedenklichkeit von Cannabidiol wegen fehlender Toxine können gefahrlos mehrere Produkte und Dosierungen ausprobiert werden.

Eine kurze Übersicht zu den Applikationsformen von CBD

  •  orale Aufnahme in Form von Öl, Kapseln oder Tabletten: am meisten verbreitet, geringe Bioverfügbarkeit (4-20 %)
  •  sublingual (unter der Zunge) oder oromukosal (in der Mundhöhle): hohe Bioverfügbarkeit (12-35 %
  •  Vaporisation und Rauchen: hohe Bioverfügbarkeit (ca. 31 %), extrem schnelle Wirksamkeit
  •  topische (lokal äußerlich) Anwendung: niedrige Bioverfügbarkeit aber besonders sinnvoll bei Entzündungen und lokal begrenzten Schmerzen
  •  intravenöse Verabreichung: maximale Bioverfügbarkeit aber gefährlich in der Anwendung und ungeklärt in der Wirkung
  •  vaginale/rektale Verabreichung in Zäpfchenform: Bioverfügbarkeit noch ungeklärt (angeblich bei 70 %).

Am sinnvollsten wird vielfach das Vaporisieren von CBD-Öl und die oromukosale Sprayanwendung mit Nanoemulsionen angesehen.
Wichtig ist auch, dass die Art der diagnostizierten Osteoporose berücksichtigt wird. Bei der primären Form, die am häufigsten vorkommt, ist zudem eine Unterteilung in Typ 1 bzw. in die postmenopausale Osteoporose wichtig. Bei Typ 2 handelt es sich um die altersbedingte Osteoporose.
Die sekundäre Form basiert auf unterschiedlichen Krankheiten wie zum Beispiel Rheuma, Diabetes mellitus oder eine gestörte Schilddrüsenfunktion.

Die Wirkung von CBD bei Osteoporose

Es hat sich gezeigt, dass CBD-Öl bei einer diagnostizierten Osteoporose den Krankheitsverlauf einerseits verlangsamen und andererseits die Symptome inklusive der Schmerzsymptomatik lindern kann. Sehr gut bewährt hat es sich in der Prophylaxe. Beeinflusst wird nicht nur der Knochenstoffwechsel. Auch die Liganden (am Knochenumbau beteiligte Eiweißverbindungen) werden zugunsten einer besseren Gesundheit der Knochen beeinflusst. Die Schmerzlinderung ist besonders für Betroffene mit einer fortschreitenden oder bereits manifestierten Osteoporose von großem Vorteil, um die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. Es ist mit CBD vielfach möglich, die Einnahme starker Schmerzmittel signifikant zu senken. Auch die eingeschränkte Beweglichkeit kann mehr oder weniger umfangreich wieder hergestellt werden, weil nicht mehr jeder Schritt, jede Drehung oder jede Beugung mit Schmerzen verbunden ist. Diese Verbesserungen stellen sich auch ein, weil zusätzlich zum verstärkten Knochenaufbau das umliegende Muskelgewebe mehr Festigkeit erhält. Von diesen Wirkungsweisen profitieren auch Menschen mit einem „krummen Rücken“, der vor allem früher als „Witwenbuckel“ bezeichnet wurde.

Vielfach liegt bei Osteoporose eine ursächliche Unterernährung vor. Deshalb wird die appetitanregende Wirkung von Cannabidiol positiv bewertet.

Knochenheilung durch CBD / Eine Studie

Zu der Frage, ob CBD die Heilung eines Knochenbruchs beschleunigen kann, finden sich in einer israelischen Studie aus dem Jahr 2015 interessante Ergebnisse.
Ratten der ersten Gruppe, die einen Oberschenkelbruch hatten, bekamen Cannabidiol. Andere aus der zweiten Gruppe erhielten eine Mischung aus THC und CBD. Die Knochen der Ratten, die reines CBD erhielten, verheilten innerhalb von acht Wochen. Zudem waren die Knochen anschließend stabiler als vorher.
Der Heilungsprozess bei den Ratten, die eine THC und CBD Mischung erhalten hatten, konnte nicht beobachtet werden. Daraus folgerten die Forscher, dass sich Cannabinoid-Rezeptoren, die auf CBD reagieren, im Skelett befinden. Möglich sei, dass die Reaktion die Bildung von neuem Knochengewebe anregt und die Verbindung stärkt. Eine Knochenheilung durch CBD ist durchaus möglich.

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Quellen:

(*) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC16904/

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