Eine stetig wachsende Zahl der an Depressionen leidenden Menschen macht diese Krankheit zur verbreitetsten psychischen Erkrankung der heutigen Leistungsgesellschaft. Das Berufsleben scheint immer mehr auch unserer privaten Zeit in Anspruch zu nehmen womit vieles unausgesprochen bleibt, Probleme unbehandelt und Traumata nicht aufgearbeitet oder sogar verdrängt werden. Trotz steigendem Verständnis vermeiden Betroffene oft das Gespräch zu suchen und somit wichtige und sehr oft Notwendige Hilfe in Anspruch zu nehmen. In einer Gesellschaft in der für sein Leid ein jeder selbst verantwortlich und der Psychologe nur für bekloppte und Freaks da zu sein scheint, der Absicht folgend, Betroffenen mit fragwürdigen Methoden das Geld aus den Taschen zu ziehen. Der alten Denke geschuldet, es sei ein Zeichen von Schwäche über seine Probleme und Leiden zu sprechen verleitet nicht selten dazu seine persönlichen Schwierigkeiten erst einmal hintenanzustellen, sich mit Arbeit oder Ähnlichem abzulenken und schlicht ein echtes Problem zu ignorieren. Zwar kann CBD bei Depressionen helfen oder auch unterstützend wirken, jedoch ersetzt auch ein gut funktionierendes und natürliches Mittel keine professionelle Beratung durch einen Arzt.

  1. Der Schwarze Hund an der Leine
  2. Was sind Depressionen?
  3. Was passiert im Gehirn?
  4. Wie äußert sich eine Depression?
  5. Anzeichen einer Depression
  6. Behandlung mit CBD bei Depressionen
  7. Erhöhte Anandamid-Konzentration durch CBD
  8. Fazit – So hilft CBD bei Depressionen

Der Schwarze Hund gehört an die Leine

Ob mit Haus am See und vielen Freunden, oder allein und nicht zu wissen wo das Geld für den Lebensunterhalt herkommen soll, eine Depression kennt keinen gesellschaftlichen Status. Klar ist, wer unter Depressionen leidet, durchlebt die Hölle – seine ganz persönliche Hölle. Es wird in der Natur der Sache liegen, dass wenn es auch schleichend kommt, eine manifestzierte Depression, den Gang zum Arzt zunehmend schwerer und unerträglicher macht. Dabei wäre mit den geeigneten Therapien und viel Durchhaltevermögen der große Schritt in die richtige Richtung gemacht und ein lebenswertes Leben nicht die absurdeste Wunschvorstellung.

Was sind Depressionen?

Sie sind in allererster Linie eine ganz normale, offiziell anerkannte und erfasste Krankheit, vor der so gut wie keiner gefeilt ist. Depressionen haben aber auch eine somatische Komponente und sind somit glücklicherweise mindestens behandelbar und sehr oft heilbar. Die gestörte oder kranke Emotionsregulationim menschlichen Gehirn verursacht hauptsächlich Antriebslosigkeit, Intressensverlust, eine anhaltende Niedergeschlagenheit – daraus resultierende negative Gedankenschleifen und viele weitere Symptome. Die Stimmungs -oder Emotionsregulation ist auf einer Seite Aufgabe des limbischen Systemsund andererseits der Botenstoffkonzentration zwischen unseren Gehirnzellen. Ein ständig dunkler Schleier, der die Sicht trübt und die Weltsicht in nahezu allen Belangen in ein ungünstiges Licht rückt.

Wie äußert sich eine Depression?

Als eine der am häufigsten auftretenden psychischen Krankheit trifft die Depression fast jeden fünften. Die Depressionen kommen in Begleitung zahlreicher Symptome wie Niedergeschlagenheit, einem Mangel an positiven Gefühlen oder einem stark gehemmten Antrieb. Ist eine Depression andauernd oder wiederkehrend, ist die Lebensqualität des Betroffenen so stark eingeschränkt, dass sie gar zum Tode durch Suizid führen kann. Depressionen sind daher unter keinen Umständen zu unterschätzen und in jedem Fall, aber fast zwingend behandlungsbedürftig. Angesichts der Tatsache den Verlauf einer immer individuell verlaufenden Depression nicht kennen zu können, ist ein Gang zum Arzt und dessen professionellen Rat unverzichtbar.

Anzeichen einer Depression

  • Anhaltendes Gefühl der Traurigkeit und Einsamkeit
  • Schwindendes Selbstwertgefühl
  • Antriebslosigkeit und stetige Frage nach Sinnhaftigkeit
  • Interessensverlust, Lethargie
  • Schwindende Energie, Niedergeschlagenheit – Müdigkeit
  • Gestörter Appetit und Gewichtsveränderung
  • Ein- und Durchschlafstörung
  • Verlust der Lust nach Sex
  • Frühes erwachen begleitet von negativen Gedanken (grübeln)

Was passiert im Gehirn?

Der wohl interessanteste und der Menschheit als komplexeste bekannte Organismus besteht aus ca. 100 Milliarden Nervenzellen und ist vielleicht auch deswegen in seiner Funktionsweise nicht gänzlich erforscht. Essentielle Hirnaktivitäten sowie wesentliche Übertragungsmechanismen zwischen Nervenzellen jedoch sind unter Fachleuten/Ärzten sehr wohl bekannt und werden herangezogen um etwa eine Depression auszumachen und daraus einen Behandlungsansatz zu bauen. Durch eine in den 50er Jahren durchgeführte Studie mit einem Medikament namens „Iproniazid“, zur Behandlung von Tuberkulose, fiel auf, dass die Tuberkulose-Patienten der Davoser Kontrollgruppe ungewöhnlich heiter waren. Ein vermeintliches Mittel zur Behandlung von Depressionen war gefunden. Tatsächlich aber brachte dieses neue Antidepressivum auch Risiken mit sich. So hemmt der Wirkstoff das Enzym Monoaminoxidase (MAO), das für den Abbau einer Gruppe chemischer Verbindungen namens Amine zuständig ist. Werden beispielsweise Tyramine oder auch Histamine, welche in Lebensmitteln wie Käse vorkommen, im Körper angehäuft ohne abgebaut zu werden, können sie sogar zum Tode führen. Die sogenannten MAO-Hammer kommen daher nur noch selten zum Einsatz. Der Zufall, half Forschern zu verstehen was bei Depressionen im Gehirn passiert. Durch die MAO-Hemmer werden auch Hirnbotenstoffe wie Noradrenalin, Serotonin und Dopamin, die alle zu den Monaminen gehören, in ihrem Abbau gehindert. Die aus diesem Versuch resultierende Theorie, eines zu niedrigen Spiegels der genannten Botenstoffe im Gehirn als der Grund für Depressionen, wurde durch eine weiteres zufällig entdecktes Anti-Depressionsmittel gestützt – die trizyklischen Antidepressiva. Sie sind dafür zuständig unsere Nervenzellen daran zu hindern, bereits ausgeschüttete Moleküle der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin im Gehirn wieder aufzunehmen und somit ihren Anteil zu erhöhen.

Behandlung mit CBD bei Depressionen

Der häufig erste und schwierige Schritt zum Arzt, stellt auch den ersten Therapieansatz zur vielversprechenden Behandlung von Depressionen dar. Auf Anraten des Arztes kann etwa eine Veränderung der Lebensumstände, oder die Überweisung zum fachlich richtigen Psychologen bei wenigstens anfänglichen Depressionen, der wichtige Richtungsweiser aus der Krankheit sein. In weiterer Behandlung werden dann gewöhnlich Medikamente als Antidepressiva wie MAO-Hemmer, Ketamin oder selektive Wiederaufnahme-Hemmer eingesetzt und verschrieben. Die Einnahme vieler dieser Medikamente können nicht selten starke und beeinflussende Nebenwirkungen erzeugen sind aber bis Dato unverzichtbar bei einer schweren und damit gefährlichen Depression. Antidepressiva bedienen sich so unter suboptimalen Bedingungen, häufig einer breiten Palette an Nebenwirkungen wie beispielsweise einer kaum zu ignorierender Schlafstörung, der Gewichtszunahme oder Magenbeschwerden. Direkt im Gehirn wirken diese Medikamente auf unseren Stoffwechsel und bringen ins Gleichgewicht was unser Körper nicht mehr zusteuern vermag.   Der Sorge geschuldet, auf Grund von Medikamenten zur Behandlung einer Depression, an einer durch Antidepressiva ausgelöste Nebenwirkung zu erkranken, setzen viele auf Naturwirkstoffe wie etwa Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol oder auch kurz CBD bei Depressionen. Während andere Medikamente zu teilen ernstzunehmende Begleiterscheinungen haben können, gilt CBD bei Depressionen als weitestgehend Nebenwirkungsfrei und unbedenklich. Auch besteht die Gefahr der Abhängigkeit nicht, da CBD bei Depressionen, anders etwa als andere Medikamente nicht versucht den Serotonin Spiegel zu erhöhen, sondern direkt auf die dafür zuständigen Rezeptoren im Gehirn einwirkt, um die Wirkung des bereits vorhandenen Serotonins zu verstärken.

Erhöhte Anandamid-Konzentrationen durch CBD

Auch Anandamid(skt. Ananda: für die Abwesentheit von Unglück) ist ein Endocannabionoid, das für gewöhnlich in rauen Mengen in unserem Zentralennervensystem zu finden ist und messbar ist. Wie die Zuordnung zu den Endocannabionoiden schon verrät, wird Anandamid als endogene Substanz vom Körper selbst gebildet. Damit unser Organismus Anadamid synthetisieren kann, wird das Vorläufermolekül N-Arachidonylphosphatidylethanolamin benötigt, das wiederum selbst mittels Arachidonsäure (vierfach gesättigten Fettsäuren) entsteht. So kann eine Umstellung des Ernährungsplanes, um einen eventuellen Mangel der Fettsäuren auszugleichen/ auszuschließen, die Menge an Anandamid im Gehirn erhöhen. Genauso wie auch THC und CBD, interagiert Anandamid entweder im peripheren Nervensystem mit dem CB2-Rezeptor oder im zentralen Nervensystem mit CB1-Rezeptor. So hat Anandamid Einfluss auf die Regulierung des Appetits und Schmerzempfinden, wie auch auf Gefühle der Freude und Euphorie. Der positive Einfluss, eben dieser Neurotransmitter, wird von uns auch als das klassisches „Läuferhoch“ empfunden. Gestützt wird die Annahme der Konzentrationsteigerung durch Verabreichung von CBD, mittels einer israelischen Studie mit an unter Epilepsie leidenden Kindern und Jugendlichen als Probanden. Bei knapp 67 der 74 Kindern und Jugendlichen, denen die Ärzte und Forscher dieser Studie über sechs Monate lang CBD Öl verabreichten, war eine deutliche Minderung der Anfälle durch einen erhöhten Anandamid-Spiegel im Nervenwasser, messbar. So auch in einer weiteren Studie, in der es herauszufinden galt ob CBD eine antipsychotische Wirkung hat. Auch hier waren erste Erfolge bei Patienten mit einer Schizophrenie, auf den erhöhten Anandamid-Spiegel durch CBD zurückzuführen. CBD so die aus diesen Versuchen resultierende Annahme, hemmt sowohl die Aufnahme wie auch den Abbau von Anandamid und sorgt so insgesamt für eine gesteigerte Konzentration.

Fazit – So hilft CBD bei Depressionen!

Auch wenn indes diverse Studien über die Wirkmechanismen zu CBD Öl bei Depressionen existieren, steckt eine vielversprechende Forschung bezüglich CBD bei psychischen Erkrankungen noch in seinen Kinderschuhen. Bereits bekannt jedoch ist die Möglichkeit von Cannabidiol, sich schwach an die Cannabisrezeptoren CB1 und CB2 binden zu können und so blockierend und antagonistisch auf bereits vorhandenen Agonisten zu wirken. Auch kamen jene Studien zur Erkenntnis, dass CBD nicht nur den Vanilloid-Rezeptor Typ 1 (wichtig für die Schmerzwahrnehmung) stimuliert, sondern es außerdem auch die Konzentration des körpereigene Cannabinoid Anandamid zu steigern vermag, indem es seinen Abbau hemmt. Eine antidepressive Wirkung lässt sich des Weiteren auch damit erklären, dass CBD am Serotoninrezeptor andockt und mitunter Agonisten von dort verdrängt.

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