Last Updated on

Mit der Änderung des Cannabis-als-Medizin Gesetzes Anfang des Jahres 2017 wurde Cannabis einem weit größeren Publikum zugänglich gemacht als zuvor – auch einem Publikum, das völlig zu Recht ein Problem damit hat, seine Medizin rauchen zu müssen. Wir wollen Entwarnung geben – selbstverständlich gibt es auch andere Möglichkeiten und Wege für all jene für die der Gesundheitsaspekt im Vordergrund steht, auch von dieser Pflanze zu profitieren. Eine Möglichkeit, die zugleich eine unserer Grundbedürfnisse befriedigt und sich herausnimmt, Genuss und Nutzen zu sein, ist das Essen. Es reicht jetzt leider nicht einfach Grass zu essen – du bist zu einem keine Kuh, noch wirst du etwas von der zu erwartenden Wirkung haben, da Cannabinoide wie THC erst durch Hitze aktiviert werden müssen. Wenn du also mit Cannabis kochen oder backen möchtest, sind auch hier ein paar Regeln zu beachten, um kein Gramm verschwenden zu müssen. Wir wollen dir daher zeigen wie du dir mit Cannabisbutter eine Basis für diverse Leckereien zaubern kannst.

Was brauch ich alles? (Zutaten & Zubehör)

Cannabisbutter - Zubereitung und Zubehör

  • Topf
  • Eine Metallschale
  • Einen Kochlöffel (am besten aus Holz)
  • Ein Sieb und für die extra feine Butter ein Passiertuch
  • Ein Messer (hierzu später mehr)
  • 250 Gramm Butter
  • Wenn du hast, einen Grinder, einen handelsüblichen Mörser, ein Steinmeißel oder eine manuelle Kaffeemühle (siehe Bild)
  • Haushaltsgummiband
  • 1 Liter Wasser (optional)
  • Und zu guter Letzt – natürlich deine Kräuter 12-14 Gramm – dein Cannabis

Die Vorbereitung der Cannabisbutter ist alles

Dein erster Schritt: zermahle deine Blüten, die du dir vorschriftsmäßig in der Aphotheke beorgt hast, mit einem Grinder, Mörser, Steinmeißel oder Küchenmesser so fein wie nur möglich. Auch ein Stabmixer oder eine Kaffeemühle kann diesen Zweck erfüllen. Für 250 Gramm Butter, also ein ganzes Stück, verwende 12-14 Gramm deines fein-gemahlenen Grüns. Du musst nicht nur Blüten für deine Cannabisbutter nehmen, verwende ruhig auch Schnittreste.

Kaffeemühle für die Zubereitung von Cannabisbutter

Bringe sie zum Schmelzen und koche ohne Wasser!

Zerlasse das Stück Butter bei niedriger Temperatur in einem Topf (Butter sollte nicht kochen). Achte auch darauf das dein Topf nicht zu groß ist, da die Butter sonst anbrennen kann und zu viel Flüssigkeit verdampft wird. Wenn du die Butter in kleine Stücke schneidest, kannst du den Schmelzvorgang beschleunigen.

Breathe Organics nie mit Wasser - Kochtopf für die Cannabisbutter

Alles in Butter – das Rezept mit Wasser (optional)

Bringe einen Liter Wasser in einem Topf zum Sieden (Kochen)! Achte auch während des ganzen Kochvorgangs das immer mindesten zwei Finger breit Wasser im Topf bleibt. Auch hier kannst du dein halbes Pfund(250g) Butter vorher stückeln und anschließend in das heiße Wasser geben.

Ganz gleich ob du deine Butter nun im Wasser oder ohne Wasser zum Schmelzen bringst, sie sollte vor deinem nächsten Schritt dahingeschmolzen sein.

Lass Mary und Jane mitmachen!

Mary und Jane - zusammen für Cannabisbutter Gebe unter ständigem Rühren (nutze hierfür deinen Holzlöffel), deine fein-zermahlenen Heilpflanzen nun mit in den Kochtopf. Solltest du dich für die Variante mit Wasser entschieden haben, dann regle jetzt die Temperatur herunter! Hast du die Version ohne Wasser gewählt, ist deine Butter im Idealfall nur geschmolzen und hat nicht gekocht. Unter leichtem simmern, der heterogenen Mischung in deinem Kochtopf, wartest du jetzt mindestens 3-4 Stunden bis die aktiven Inhaltstoffe in die Butter eingezogen sind. Am besten ist jedoch, du hast etwas mehr zeit und lässt deine Mischung unter Beobachtung und Gelegentlichem umrühren, simmernd zu einer fast homogenen grünen Lösung werden!

 

  • Hast du die Variante mit Wasser gewählt, vergiss nicht – immer 2 Finger breit Wasser sollten im Topf bleiben und da es mit der Zeit verdunstet, gebe ruhig noch etwas Wasser hinzu.
  • Egal ob mit oder ohne Wasser, verrühre deine Mischung regelmäßig, damit nichts verbrennt.

Die Trennung

Zu guter Letzt, musst du die Lösung, die zwischenzeitlich grün geworden ist, vom Grass trennen. Hierfür kommt das Sieb oder wenn du es ganz fein haben willst, das Passiertuch zum Einsatz. Spanne das Tuch mit Hilfe eines Haushaltsgummibandes auf eine hitzebeständige Schüssel. Gieße jetzt mit bedacht und äußerster Vorsichtig die Mischung durch das Passiertuch in die Schüssel. Den Rest aus dem Tuch kannst du jetzt einfach auspressen.

  • Die Variante mit Wasser ist jetzt eine heterogene Lösung – auf dem noch übrigen Wasser schwimmt die grüne Butterlösung. Nach einer Nacht im Kühlschrank, wenn die Butter zu einer etwas festeren Masse geworden ist, kannst du die Butter vom Wasser trennen.
  • Auch die Variante ohne Wasser empfiehlt sich einige Zeit im Kühlschrank abkühlen zu lassen.

 

Die fertige Cannabisbutter kannst du jetzt wahlweise fürs Backen nutzen (Vorsicht: THC verdampft bei über 157 Grad), oder zum Veredeln von gekochtem und/oder einfach als Brotaufstrich.

Rezepte mit Cannabisbutter

Interessiert an Rezepten mit Cannabisbutter, dann melde dich in unserem Newsletter an, um nichts mehr verpassen zu müssen.

Wie nützlich war dieser Beitrag?

Klicke auf auf einen Stern, um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Stimmenzahl: 5

Bisher keine Stimmen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

wie süchtig macht Cannabis

Wie süchtig macht Cannabis?

Last Updated on Januar 31, 2020
Read More
Hanfauszug Banner

Der Hanfauszug: CBD Öl natürlich gewonnen

Last Updated on Januar 30, 2020
Read More
CBD und Stress - ungleiches Paar

CBD und Stress – weil Gegensätze sich anziehen!

Last Updated on Januar 21, 2020
Read More

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.