Cannabis hat schon lange keinen schlechten Ruf mehr. Ganz im Gegenteil. Immer häufiger findet man nicht berauschende Nebenprodukte oder Hanfsamen in den Regalen. Schokolade mit Hanf, Hanfsalami, CBD zur Entspannung, sogar Kleidung aus Hanf hängt in den Schränken ursprünglicher Gegner. Auch die Medizin wird Cannabis gegenüber immer aufgeschlossener und hat erkannt, dass nicht nur nicht berauschende Mittel, sondern eben genau die berauschenden durch eine gewisse Zucht und Zusammensetzung äußerst hilfreich und großartige Alternativen für aggressive Medikamente sind.

Heilende Wirkung von Cannabis

Cannabis hat eine lange Geschichte in der Medizin. Es gehört zu den Kräutern und Pflanzen, die von Naturvölkern genutzt wurden, um Schmerzen und psychische Probleme zu lindern. Im Laufe der Zeit, hat die Pharmazie das natürliche Heilmittel verdrängt und stattdessen Tabletten, Pillen, Säfte und andere Medikamente auf den Markt gebracht, die nicht nur dem Körper schaden können, sondern auch aggressiv arbeiten. Cannabis hingegen ist sanft und hat keine strikt vorgeschriebene Einnahmemethode. Man kann es rauchen, dampfen oder sogar essen, wenn man es in Gebäck verarbeitet. Je nachdem wie schnell die Wirkung eintreten soll und was man besser verträgt. So kann ganz individuell auf den Patienten eingegangen werden.
Angewandt wird es bei:

  • ADHS
  • Starken oder chronischen Schmerzen
  • Depressionen
  • Epilepsie
  • Tourette
  • Darmerkrankungen
  • Inappetenz (Chronische Appetitlosigkeit)
  • Spastik
  • und vielem mehr …

Cannabis hilft gegen jede Art von Schmerzen. Obwohl die Ursache mit dem reinen Cannabiskonsum nicht behoben werden kann, hilft er enorm gegen den Schmerz, ohne Nieren, Leber und Magen anzugreifen. Krebs- oder Rheumapatienten profitieren von dem einfachen, unkomplitzierten und fast völlig nebenwirkungsfreien Konsum. Besonders letztere verlassen sich zusätzlich auf die entzündungshemmende Wirkung des Mittels.
Psychosen, ADHS und weitere psychische Krankheiten, die traurig, hibbelig oder aggressiv machen, werden durch die beruhigende Wirkung positiv beeinflusst.
Die Anwendungsgebiete sind vielfältig und expandierend.

Wie ist die Gesetzeslage?

Seit Jahren oder gar Jahrzehnten versuchen Volk und einige Parteien, Cannabis völlig zu legalisieren. Noch immer wird dies heiß diskutiert. 2017 wurde jedoch der erste große Schritt in die richtige Richtung gemacht, denn Cannabis auf Rezept wurde endlich legalisiert. Eine Höchstmenge von 100.000 Milligramm, also 100 Gramm, getrockneter Blüten oder bis zu 1.000 Milligramm Cannabisextrakt dürfen alle 30 Tage verschrieben werden. Diese Vorgaben sind in der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung festgelegt.

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Was soll Cannabis auf Rezept kosten?

Wer denkt, dass Cannabis auf Rezept Kosten verursachen wird, die kaum zu tragen sind, der irrt. Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel und unter ein paar Bedingungen.
Die Ärzte müssen eine legitime Begründung liefern, auf die gleich noch eingegangen wird.
Zudem muss die Kostenübernahme bei der zuständigen Krankenkasse noch vor Beginn der Therapie genehmigt werden, indem der Arzt ein Schreiben an diese schickt. In manchen Fällen zieht die Krankenkasse zur Beurteilung noch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) zu Rate.
Ohne MDK muss eine Entscheidung binnen drei Wochen, mit MDK binnen fünf Wochen getroffen werden. Abgelehnt wird ein gut begründeter und legitimer Antrag lediglich in Ausnahmefällen.
Die Kosten, die bei gesetzlich Versicherten anfallen, wenn Privatrezepte ausgestellt werden, werden natürlich nicht übernommen.

Wer darf wann und wem Cannabis verschreiben?

Es gibt keine speziellen Cannabisärzte. Das bedeutet, dass so ziemlich jeder Arzt ein Rezept auf das natürliche Heilmittel ausstellen darf. Die Ausnahme bilden Zahnärzte und Tierärzte. Wer also denkt, dass er sich beim Tierarztbesuch schnell etwas Cannabis gegen die massiven Schlafstörungen verschreiben lassen darf, wird leider enttäuscht werden.
Der zuständige Arzt muss den Patienten gut kennen und mit dessen Krankheitsverlauf vertraut sein. Oder eben ein Spezialist in seinem Gebiet sein und mit einem Blick erkennen, dass die Krankheitshistorie des Patienten in die entsprechende Richtung verläuft. Möchte ein Arzt Cannabis verschreiben, so muss er es ausführlich, gründlich und legitim beantragen. Das bedeutet, dass es keine Alternativmedikamente (mehr) gibt, die dem Patienten helfen. Gibt es Alternativen, muss bewiesen werden, dass diese im Vergleich zu Cannabis nicht zu effektiv sind oder mehr schaden als helfen.
Ist diese Beschreibung nicht vollständig oder nicht ausführlich genug, dann wird der Antrag abgelehnt. Durchschnittlich 40% der Anträge werden nicht bewilligt.
Die Schuld liegt aber nicht unbedingt bei den Ärzten, denn diese haben noch nicht ausreichend Studien und Tests zu der genauen Wirkung des Naturmittels vorgelegt bekommen und können so oft nicht ausreichend argumentieren.
Daher gibt es einige Ärzte, die Rückfragen, Papierkram und Ärger mit den Krankenkassen vermeiden wollen, weshalb sie sich aus dieser Debatte komplett herausnehmen und einfach kein Cannabis verschreiben.
Vielleicht gibt es also doch Cannabisärzte…
Wer einen Arzt gefunden hat, der sich auskennt und keine Probleme damit hat, einer Krankenkasse gerne ein zweites Mal zu erläutern, dass der Patient diese Therapie benötigt, sollte schauen, dass er keine Lappalien als Grund zur Verschreibung nennt, sondern von einer der Krankheiten oder Symptome betroffen ist, die oben bereits beschrieben wurden. Zur Not berät der Arzt einen gerne.
Hat man nun eine Genehmigung zur Kostenübernahme, müssen auch Rezept und Abholung in der Apotheke stimmen.

  • Ein Kassenpatient bekommt ein Kassenrezept, ein Privatpatient ein Privatrezept
  • Es darf maximal die vorgeschriebene Höchstmenge auf dem Rezept stehen
  • Die genaue Blütensorte muss genannt werden
  • Das Rezept darf maximal sieben Tage nach Ausstellung eingelöst werden
  • Die Dosierungsangabe „Gemäß schriftlicher Anweisung“ ist nicht ausreichend. Ist nur diese vermerkt, muss die Apotheke zusätzlich eine schriftliche Anweisung ausstellen.
  • Tierärzte und Zahnärzte haben keine Erlaubnis zur Ausstellung

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein guter Arzt einem Patienten mit einer entsprechenden Krankheit gerne ein Rezept auf Cannabis ausstellt, wenn es wirklich keine effektiven Alternativen mehr gibt, die den Patienten voranbringen. Krankenkassen nehmen Anträge eben solcher Ärzte und Patienten an und genehmigen diese, weshalb das Naturheilmittel immer beliebter wird und sich langsam durchsetzt.
Genaue Zahlen, wie viele Patienten es gibt, liegen nicht vor; Schätzungsweise sind es aber bereits 15.000 in knapp drei Jahren.
Cannabis auf Rezept ist die Medizin der Zukunft.

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