Mit rasant wachsender Beliebtheit an nicht psychotischen Cannabisprodukten wie Cbd, wachsen inzwischen auch die Möglichkeiten der Anwendung. Fast täglich werden uns neue Formen der Einnahme präsentiert. Ob für die Orale Einnahme in Form von CBD-Kapseln oder CBD-Ölen, rektal in Form von Zäpfchen, zur Inhalation mittels CBD Liquid, oder nur für die Haut als Creme, entscheidet ein Konsument einerseits auf Grund seiner Vorlieben und andererseits auf Grund des Anwendungszweckes. Zwei der Aufnahmeformen wollen wir in diesem Beitrag näher beleuchten um dir, die für dich geeignete Lösung vorzustellen. Ob CBD Öl oder Liquid, kann sich unter Umständen von mal zu mal neu entscheiden.

CBD rauchen – der Klassiker

Die wohl älteste und immer noch gängigste Methode CBD seinem Organismus zuzuführen, ist den Hanfwirkstoff zu rauchen. Ein Vorteil des Rauchens ist die effektive Aufnahme über die Lunge, die mit ihren Lungenbläschen eine Aufnahmefläche von ca. 70-80qm, bieten kann. Der daraus entstehende Nachteil jedoch liegt auf der Hand und kann Folgen haben. Durch den Verbrennungsprozess bei mehreren hundert Grad Celsius wird nicht nur CBD aktiviert und freigesetzt auch anderen und ungewollten Stoffen setzen wir uns aus. Die losen Kräuter und auch fertigen CBD-Zigaretten wären zumindest in Deutschland und in weiten Teilen Europas nur dann legal, wenn kein THC, oder ein Restwert von nur 0,005 % festgestellt werden kann. Möchte man nicht auf ein Raucherlebnis verzichten, können mit Aktivkohlefilter Toxine und andere unerwünschte Stoffe davon abgehalten werden, von uns mit aufgenommen zu werden.

CBD Öl – immer eine gute Wahl!

Als eine zurzeit immer beliebter werdende Art der Aufnahme wertvollsten Cannabidiols, stellt sich das CBD Öl vor. CBD Öle haben einen niedrigen Rauchpunkt und diverse Inhaltsstoffe neigen dazu schnell zu verbrennen. Die Öle eignen sich daher gar nicht oder schlecht für ein Raucherlebnis. Weder wäre das Rauchen von CBD Öl ein zu wiederholendes Geschmackserlebnis, noch ist es der Gesundheit besonders förderlich. Bei hohen Temperaturen entstehen Stoffe die für uns nicht nur schädlich sind, sie können vielmehr sogar krebserregend wirken. Auch wenn unsere Lunge viel kann und uns letztlich das Leben gibt, kann sie sich von Ölresten jedoch nicht selbstständig befreien – Langzeitfolgen sind kaum erforscht. Öl verliert bei der Erhitzung seine heilenden Eigenschaften und ist somit verschwendetes Gut.

CBD Öl Breathe Organics
CBD Oil and Leafs

Je nachdem welche Basis für ein CBD Öl verwendet wird, braucht CBD seine Zeit um von unserem Organismus voll verarbeitet zu werden. CBD Öl auf MCT-Öl Basis (MCT=Mittelkettiges Triglycerid) kann durch seine hohe Absorbtionsrate und schnelle Verarbeitung besonders bei Sportlern punkten. MCT Öl ist Geschmacks und Geruchsneutral und darf nur bedingt erhitzt werden. Langkettige Triglyceride= LCT, wie Hanfsamenöl, Olivenöl, oder ähnliche Öle als Basis, sind zwar reaktionsfreudig und beinhalten eine Vielzahl essentieller Nährstoffe, brauchen aber einige Zeit länger um von unserem Organismus verarbeitet zu werden. Auch diese Öle mögen Hitze nicht und eignen sich darum genau so wenig weder geraucht noch verdampft zu werden. CBD eignet sich optimal für den täglichen gebrauch und kann, wenn der Eigengeschmack des Öles nicht zusagt, in die regelmäßigen Mahlzeiten mit eingebunden werden.

Warum also CBD Liquid?

Konzipiert werden CBD Liquid für die elektronische Zigarette. CBD Liquid sind für jeden der indes keine Erfahrungen mit der E-Zigarette machen konnte, erst einmal ungewohnt und kann anfänglich zu Irritationen der Lunge führen – husten kann hierbei die Folge sein. Der Grund, so vermutet man könnte der Anteil an Propylenglykol sein und der entstehende und für die Lunge erst einmal schweren Wasserdampf. Prinzipiell sind CBD Liquid gleich beschaffen und unterscheiden sich lediglich in der Qualität und dem Verhältnis der einzelnen Komponente. Vier Zutaten, mehr brauchen unsere CBD Liquids nicht. Breathe Organics CBD Liquid beinhalten ausschließlich eine Basis bestehend aus Propylenglykol (E 1520) und pflanzlichem Glycerin. Hinzu kommt die Namensgebende Zutat aus reinstem Cannabidiols (CBD) in Form von Kristallen. Schlussendlich veredeln wir unser Liquid mit einem individuellen geschmacks- wie geruchsbildenden Terpenenprofil.

Was sind Terpene?

Terpene kommen chemisch betrachtet als Kohlenstoff-Wasserverbindung in Organismen vor. In über 2000 Pflanzenarten befinden sich in ihren Blüten, Blättern, Nadeln, Früchten und ihren Harzen etherische Öle. Diese etherischen Öle enthalten eine geruchsbildende und in Verbindung mit Sauerstoff, flüchtige Substanz, die sogenannten Terpene. Sie sind allgemein für den Geschmack und die aromatische Vielfalt vieler pflanzen verantwortlich. Es sind Duftmoleküle, die gemein hin die Funktion haben sollen Pflanzen vor Fressfeinden zu schützen, Bestäuber anzulocken und das Wachstum der Pflanze zu regulieren. Im speziellen Fall Cannabis, sind Terpene für den charakteristischen Geschmack und die individuelle Wirkung der einzelnen Cannabisarten verantwortlich. Ganz gleich also ob CBD Öl oder Liquid, Terpene kommen natürlich in der Cannabispflanze vor und sorgen für eine höhere Bioverfügbarkeit gegenüber unserem Organismus.

Warum nutzen wir Terpene und keine Aromen?

Um unser einzigartiges, authentisches und insbesondere legales CBD Liquid kreieren zu können, sind wir gezwungen einer genauso einzigartigen Pflanze essentielle Stoffe zu entziehen. Zwar ist es erlaubt zu nutzen was nicht psychoaktiv ist, doch ist auch nachgewiesen, dass CBD in Verbindung mit THC eine höhere Bioaktivität aufweisen kann als eine isolierte Monosubstanz. Um den entstandenen Schaden wieder wett zu machen, nutzen wir die weitestgehend unterschätzten Terpene und schaffen so wieder einen Entourage-Effekt. Das gewünschte Ergebnis kann durch die optimierte Rezeptur jetzt schon mit einer geringeren Menge an Cannabidiol (CBD) erzielt werden. Die Terpene verleihen unseren CBD Liquid einen unverwechselbaren natürlichen und ästhetischen Geschmack, der hinten heraus eine gewollte Cannabis Note mit sich trägt.

Fazit

Abhängig von Verwendungszweck und selbstverständlich Vorlieben, darf die CBD-Wirkung nicht lange auf sich warten lassen. Ob also CBD Öl oder Liquid meine Form der Anwendung ist, hängt von diversen Faktoren und Prioritäten ab. Ein Akut auftretender Schmerz, eine Panikattacke oder der überraschend aufkommende Stress verlangen nach schneller und besonders wirksamer Linderung. Wohingegen ein gutes CBD Öl einer regelmäßigen Nutzung bedarf um sein volles Wirkspektrum entfalten zu können, schafft ein CBD Liquid durch die schnellere Aufnahme der Mundschleimhaut und besonders der Lunge dies innerhalb kürzester Zeit. Durch die Verwendung von Terpenen kann das hochwertige Cannabinoid leichter die BlutHirnSchranke passieren und gelangt so schnell an seine Wirkstätte, wo es temporär und auch voll Resultate liefern kann.

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