Die medizinischen Vorteile von CBD sind zwar längst noch nicht vollständig erforscht, jedoch gibt es eine Menge positiver Aspekte, welche sich auf die unterschiedlichsten Bereiche anwenden lassen. Gerade wenn es um die äußere Anwendung auf der Haut geht, hat sich das Cannabinoid CBD als enorm nützlich und effektiv erwiesen. So wird das Mittel gerne für kosmetische Behandlungen angewendete, jedoch auch, um Hautkrankheiten wie beispielsweise Akne zu behandeln. Und genau darum soll sich der heutige Artikel drehen. Kann CBD bei Akne helfen und wenn ja, wie und warum?

Was genau ist CBD?

Cannabidiol oder kurz, CBD ist eines der über 100 Cannabinoide, welche in der Cannabispflanze zu finden sind. Das Cannabinoid wird aus der weiblichen Cannabispflanze gewonnen und gilt im Gegensatz zum großen Bruder THC (Tetrahydrocannabinol) als nicht psychoaktiv. CBD bindet sich nach der Einnahme an verschiedene Rezeptorsysteme in unserem Körper, welche in Verbindung mit dem Endocannabinoid-System stehen. Die Wirkung des Cannabinoids wird somit gleichmäßig im Körper verteilt und kann sich frei entfalten. CBD gilt als äußerst gut verträglich und biokompatibel. Darüber hinaus ist Cannabidiol in Deutschland legal und frei käuflich zu erwerben, solange der THC-Gehalt unter 0,2 % liegt. Das macht viele Dinge einfacher, jedoch sollte vor der Einnahme von CBD ein Experte zurate gezogen werden, welcher die genaue Indikation analysiert und somit auf professioneller Basis bestimmen kann, welche Menge oder welche Art der Einnahme die sinnvollste ist.

Wie entsteht Akne?

Akne ist eine Hautkrankheit, welche vorwiegend in der Pubertät auftritt. Charakteristisch für diese Krankheit sind ungewöhnlich große, manchmal auch schmerzende Pickel, Pusteln und Mitesser. Aber nicht nur Jugendliche leiden unter der Krankheit. Nicht zu selten haben Betroffene auch im Erwachsenen altern noch mit Akne zu kämpfen, wenn diese nicht behandelt wird. Darüber hinaus entstehen häufig unschöne Narben, die ein Leben lang bleiben können.

Der Fachbegriff für die am häufigsten auftretende Form der Akne ist „Akne vulgaris“ und wird meist durch eine hormonelle Umstellung, wie sie beispielsweise in der Pubertät auftritt, ausgelöst. Jungs sind in der Regel häufiger betroffen als Mädchen, und das liegt nicht zuletzt an den männlichen Geschlechtshormonen, den Androgenen. Diese Hormone werden während der Pubertät vermehrt produziert und sorgen letztendlich für die Entstehung der Akne. Auch im weiblichen Körper wird dieses Hormon produziert, jedoch im geringeren Maße als bei Jungs. Androgene sorgen dafür, dass die Talgdrüsen im Körper vermehrt Talk produzieren, welcher dann im Regelfall über die Poren der Haut abgesondert wird. Das wäre eigentlich kein Problem, wenn es in der Pubertät zusätzlich nicht auch zu einer vermehrten Produktion von Hornmaterial kommen würde. Dieses Hornmaterial sorgt dafür, dass die Drüsenausgänge verengt oder gar verschlossen werden. Somit kann der übermäßig produzierte Talk nicht abgesondert werden, was wiederum zu den unangenehmen Hautirritationen führt.

Wie kann CBD bei Akne helfen?

CBD bei Akne ist immer wieder ein Thema. CBD hilft nämlich nicht nur die Haut weicher und geschmeidiger zu machen, indem das Mittel zu kosmetischen Zwecken angewendet wird. Nein, CBD kann noch vieles mehr. Eine Studie, welche in „The Journal of Clinical Investigation“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass Cannabidiol einen positiven Effekt auf die menschlichen Talgdrüsen hat. Laut der Studie ist CBD in der Lage, die übermäßige Talgproduktion der Talgdrüsen zu regulieren. Aber nicht nur die Regulierung von Talk ist ein wichtiger Aspekt. CBD wirkt darüber hinaus nämlich entzündungshemmend, was das Abheilen der Pickel vereinfacht und beschleunigt.

Die Behandlung mit CBD über die Haut ist enorm wirksam, da die Haut über zahlreiche Cannabinoidrezeptoren verfügt, an welchen der Wirkstoff andockt, um seine Wirkung zu entfalten. Cannabidiol ist dafür bekannt, dass es Dysfunktionen im Körper wieder in Einklang bringt. Das heißt, auch in Verbindung mit der Haut sorgt CBD dafür, dass diese nicht austrocknet, sondern eine normale Fettproduktion stattfinden kann.

Die positiven Eigenschaften von CBD in Verbindung mit Akne:

 

  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd
  • antibakteriell
  • antioxidativ
  • CBD hemmt die Wirkung von THC, welches im Gegensatz zu Cannabidiol für eine vermehrte Fettproduktion der Poren sorgt

So wird CBD bei Akne am besten angewendet

Die Produktpalette von CBD ist mittlerweile enorm groß. Von Liquids zum Verdampfen, über Kapseln bis hin zu Kristallen, ist fast für jeden etwas dabei. Wenn es jedoch um CBD bei Akne geht, empfiehlt es sich, das Produkt am besten mittels Creme direkt auf die Betroffenen stellen aufzutragen. Zusätzlich schadet es jedoch nicht CBD auch oral mittels Öls oder Kapseln einzunehmen. Das Öl wird hierzu einfach unter die Zunge getropft. Dort sollte es ein wenig verweilen, bevor es geschluckt wird. Das Öl gelangt über die Schleimhäute direkt in den Blutkreislauf und kann somit individuell an den aus dem Gleichgewicht geratenen Stellen wirken und diese wieder ausgleichen.

Die CBD Creme hingegen sorgt dafür, den pH-Wert der Haut zu regulieren und verhindert zusätzlich, dass sich die Entzündungen der Talgdrüsen weiter ausbreiten und schlimmer werden. Auch die Fettproduktion wird durch das Auftragen auf die Haut direkt reguliert und reduziert. Wie häufig die Creme angewendet werden sollte, hängt von der Schwere der Akne ab und sollte am besten vorher mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden, vor allem dann, wenn andere Akne Medikamente eingenommen werden.

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