Schmerztherapie CBD Breathe Organics bewegungsfreiheit
Magazin, Weitere Themen

Alternative Schmerztherapie – wie CBD (Cannabidiol) chronische Schmerzen lindern kann

Chronische Schmerzen sind in Deutschland weit verbreitet. Entstehen können sie durch ständiges Sitzen auf der Arbeit und wenig Ausgleichssport, jedoch auch durch Unfälle oder gar durch erbliche Prädispositionen. Betroffene leiden natürlich stark unter den Dauerschmerzen, Abhilfe verschaffen meist nur Medikamente. Diese wiederum sind jedoch oft mit Nebenwirkungen verbunden. Viele sind deshalb auf der Suche nach einer alternativen Schmerztherapie. Wir wollen euch deshalb heute einen pflanzlichen Wirkstoff vorstellen, von dem ihr so wahrscheinlich noch nichts gehört habt – es handelt sich um CBD!

Wie entsteht Schmerz und was ist Schmerz?

Grundsätzlich ist Schmerz ein sehr komplexer Mechanismus im Körper. Der reguläre und normale Schmerz, den wir empfinden, wenn wir uns wehtun, wird auch nozizeptiver Schmerz genannt. Bei nozizeptiven Schmerzen sind die peripheren und zentralen Nervenstrukturen intakt, sodass der nozizeptive Schmerz als normale körperliche Reaktion auf einen Schmerzreiz gesehen werden kann. Die Schmerzrezeptoren unseres Körpers reagieren empfindlich auf beispielweise thermische (Hitze oder Kälte), mechanische (Verletzung oder starker Druck) oder auch elektrische Stimulationen und leiten diesen Reiz ans Zentralnervensystem weiter. Wir alle kennen die Folge – wir empfinden Schmerz und reagieren umgehend, indem wir uns von der Gefahrenquelle zurückziehen. Wir sehen also, dass Schmerz in seiner normalen Form eine überlebenswichtige körperliche Funktion ist.

Ursachen von chronischen Schmerzen

schmerztherapie chronischer schmerz cbdEine wichtige Unterscheidung ist außerdem diejenige zwischen akutem und chronischem Schmerz. Der oben beschriebene nozizeptive Schmerz ist ein akuter Schmerz und folgt direkt auf einen Schmerzauslöser. Der ist dementsprechend ein wichtiges Warnsignal des Körpers. Akute Schmerzen können sehr intensiv sein, dauern allerdings nicht länger als drei Monate an. Er ist außerdem unabhängig von der Art seines Auslösers (Nozizeptorstimulation, neuropathisches Geschehen).

 

Im Gegensatz dazu entstehen chronische Schmerzen, da unsere Nozizeptoren sich an ehemalige Schmerzen „erinnern“ können und gewissermaßen ein Gedächtnis bilden. Die Schmerzwahrnehmung und Reizinterpretation bei chronischen Schmerzen erfolgen durch die Erinnerung an frühere Ereignisse. Dies hat zur Folge, dass die Nervenzellen auf den gleichen Reiz nach mehrfacher Aktivierung intensiver reagieren als beim ersten Mal. Somit hat bei chronischen Schmerzen der Schmerz an sich seine Warnfunktion verloren und ein eigenes Krankheitsbild entwickelt. Er überdauert quasi den Schmerzauslöser und wird über das eigentliche Schmerzereignis hinaus empfunden, auch wenn es bereits verheilt oder abgeklungen ist. Schmerz wird leichter weitergeleitet und auch bereits bei geringen Auslösern empfunden.

Was ist eine klassische Schmerztherapie?

Schmerztherapie CBD Breathe Organics ArztEine klassische Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen erfolgt meist durch die Gabe von Schmerzmitteln (Analgetika). Man unterscheidet hier zwischen Nicht-opioiden Analgetika und opioiden Analgetika. Bei den häufigsten Formen von Schmerzen, wie beispielsweise Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder auch Schmerzen nach einem Bandscheibenvorfall kommen nicht-opioide Schmerzmittel zur Anwendung. Wirkstoffe sind hier Paracetamol, Ibuprufen, Acetylsalicylsäure, Diclofenac und Metamizol. Eine klassische Schmerztherapie kann den chronischen Schmerz meist nicht heilen, sondern eben nur lindern, indem die Schmerzreizweiterleitung unterbrochen wird. Die dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln kann jedoch den Körper sehr beanspruchen. Leber und Niere müssen die chemischen Mittel ja schließlich wieder abbauen. Deswegen suchen sich Betroffene mit chronischem Schmerzsyndrom häufig zusätzlich eine alternative Schmerztherapie als Ergänzung.

Schmerztherapie mit opioiden Schmerzmitteln

Bei starken Schmerzen, die meist durch schwerwiegende Unfälle oder Krankheiten entstehen, wird eine langfristige Schmerztherapie gemeinsam mit einem Arzt entwickelt. Da nicht jeder Schmerz gleichermaßen auf das Schmerzmittel reagiert, müssen in der Schmerztherapie oft verschiedene Mittel ausprobiert werden. Zu den schwachen opioiden Schmerzmitteln zählen Kodein oder Tramadol. Zu den starken Schmerzmitteln z.B. Morphin. Die Nebenwirkungen sind hierbei jedoch deutlich stärker, Betroffene haben mit starker Müdigkeit oder auch psychischen Nebenwirkungen zu kämpfen.

Für eine langfristige Schmerztherapie wird meist auf eine retardierte Darreichung zurückgegriffen, um Opioid Abhängigkeiten durch Wirkstoffspitzen zu verhindern. Die verzögerte Wirkstofffreigabe sorgt für eine über den Tag verteilte Linderung des Schmerzes. Oftmals kommen hier Morphinpflaster zur Anwendung. Sie sind verträglicher und greifen den Magen-Darm-Trakt weniger an.

Was ist eine alternative Schmerztherapie?

Bei chronischen Schmerzen, die nicht derart stark sind, dass opioide Schmerzmittel angewandt werden müssen, setzen auch viele Betroffene auf alternative Schmerztherapien. Bei einer alternativen Schmerztherapie soll weitestgehend auf den Einsatz von Medikamenten verzichtet werden. In der Therapie werden beispielsweise Akupunktur oder Heilpraktiververfahren durch Hypnose oder ähnliches angewandt. Bei Rückenschmerzen können z.B. Hitzekissen, die auf die schmerzende Stelle geklebt werden, verwendet werden. Alternative Schmerztherapien werden meist von Heilpraktikern oder auch von TCM- ausgebildeten Ärzten durchgeführt (traditionelle chinesische Medizin). Zudem gibt es spezielle Entspannungstechniken, Heilkräuterbäder oder geführte Meditationen, die zur Schmerzlinderung beitragen können.

Immer beliebter in den USA und Canada – CBD in der Schmerztherapie!

Immer mehr Menschen mit chronischen Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen möchten jedoch weg von der dauerhaften Einnahme von Schmerzmitteln. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) aus der Cannabispflanze Schmerzen lindern kann, entzündungshemmend und krampflösend wirkt. Das pflanzliche Mittel CBD wird in den USA und Canada bereits erfolgreich bei Schmerzen angewandt. In Kombination mit einer alternativen Schmerztherapie können durch die regelmäßige Einnahme von CBD Schmerzen dauerhaft gelindert und das Leben wieder genossen werden. Doch was genau ist dieser Wirkstoff CBD?

Was ist CBD?

CBD Öl in der SchmerztherapieCannabidiol oder auch CBD genannt, ist ein Cannabinoid, das krampflösend, entspannend und entzündungshemmend wirkt. Es wird aus weiblichem Nutzhanf gewonnen. Der Stoff kommt unter anderem bereits in der Medizin zur Anwendung, ist jedoch als Nahrungsergänzungsmittel rezeptfrei erhältlich. Der Stoff ist deshalb so interessant, da er noch zahlreichende weitere Vorteile für den menschlichen Organismus hat.

CBD in der Schmerztherapie

Schmerzen können sich über den gesamten Körper ausbreiten. Sehr häufig sind jedoch Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen, aber auch Schmerzen nach einem Bandscheibenvorfall. Seit einiger Zeit gewann CBD an Aufmerksamkeit in der Schmerztherapie. So hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärztekammer (AkdÄ) im März 2015 einen Überblick über die Studienlage zur therapeutischen Wirksamkeit von Cannabinoiden veröffentlicht. Sie merken an, dass sich bei chronischen Schmerzen eine Mehrzahl an positiven Wirkungen gezeigt hat. Ein Therapieversuch bei chronischen- und insbesondere neuropathischen Schmerzen, sei daher mit den besagten Stoffen gerechtfertigt, wenn andere Therapiestrategien ohne Erfolg bleiben.

Eine weitere Studie zeigt, dass Cannabinoide gegen chronische Schmerzen, beispielsweise MS, wirksam sind. So reduzierte das Cannabis bei 52 % der Testpersonen die Schmerzen. Zudem ergaben weitere, kleine Untersuchungen Hinweise darauf, dass Cannabinoide auch bei Schmerzen anderer Ursachen wie Tumorschmerz oder Rheuma wirksam sind. Diese positiven Effekte sind wiederum auf die Wirkung des CBD innerhalb des menschlichen Endocannabinoid-Systems zurückzuführen. CBD wirkt hierbei im peripheren Nervensystem, und nicht wie die meisten Analgetika im zentralen Nervensystem. Insbesondere wird die Schmerzreizweiterleitung verringert, was entsprechend die empfundenen Schmerzen der Betroffenen lindert. Vor allem in Zusammenhang mit Muskelspasmen (siehe Epilepsie) und Verspannungen kann CBD durch seine entspannende Wirkung Abhilfe schaffen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.